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Heiner König - der "King" hat eine neue Adresse

Ohne Worte

Einlass im Metropol war um 17 Uhr vorgegeben, aber ein Großteil der Freunde des ehemaligen „Black Stars“und Cracker Jacker Bassisten und Sänger erschienen bereits eine halbe Stunde vorher, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Manche waren aus Hamburg oder Bremen angereist, und das sind häufig schon genügend Kilometer, um sich für ein paar Jahre aus den Augen zu verlieren.

Jeder hatte dem Nächsten viel zu erzählen, Wiedersehensfreude war hier und da unverkennbar. In lockerem Plauderton wurden Erinnerungen geweckt, Alben und Bilder aus „alten“ Tagen herum gereicht, und es ging nicht nur um den Abschied von Heiner "King" König. Das Bestattungsinstitut Ellermann hatte sich mit der Dekoration und dem Aufstellen einer  Staffelei für das Bild sehr viel Mühe gegeben. Alles passte.

Karin (Kirchhoff) und Nini

Erschienen waren, u.a., Heiners Ex-Frau Evalina Magniola aus Hamburg, diverse Musiker Kollegen aus den Bands „Black Stars“, „Cracker Jack“ und „Störtebecker“, Nachbarn, oder Menschen, die dem „King“ besonders in den Tagen seiner schweren Krankheit zur Seite gestanden hatten. Um 17 Uhr waren es mehr als 40 Personen, die sich von ihm verabschieden wollten. Das mag nach wenig klingen, bedenkt man, welche Popularität und welchen Bekanntheitsgrad der Bremerhavener genoss. Es war aber nur eine begrenzte Anzahl von Gästen zugelassen. Jörg Röper, Trauerredner aus Bremerhaven erzeugte mit seiner stimmig vorbereiteten Rede eine angemessene Atmosphäre, für wenige Minuten unterbrochen durch das beschwingte „Volare“ der beiden Akustik Gitarristen George Meier und Gerd Böttcher. Charly B. Seifert hatte seine brandneue Gesangsanlage zur Verfügung gestellt.

Der zweite Teil der Trauerrede bezog sich dann mehr auf das Leben und die Karriere des Vollblutmusikers. Als gegen 18 Uhr eine 40minütige DVD über den Bildschirm des Hauses flimmerte, zusammengestellt von „Musikhaven“ - Betreiber Joe Schmidt,. „Cracker Jack“, gefilmt im Hagener „Pam Pam“, dem Bremerhavener „Folk Treff“ und mit einem Beitrag der BBC, kam Partylaune auf. Leckere Schnittchen, eine dezente Basis für das Freibier, wurden gereicht, und Herbert von Glahn hielt alles in Bild und Ton für ganz enge Freunde, ganz bestimmt aber für "Nini" und den gemeinsamen Sohn, der zur Zeit beim Militär in Argentinien weilt und nicht abkömmlich war, fest.

Ohne Worte

Es war in jedem Fall eine Feier der besonderen Art, einmalig für Bremerhaven, und genau so hätte der, um den es ging, Heiner König (verstorben am 14.10.2008 gegen 6:30 Uhr) sie geliebt.

 

Letzte Information: Heiner hat seine gewünschte Seebestattung bekommen.


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