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Aktuelles

"Lütte Sail" Bremerhaven 2008

Maritimer Durchblick

So lütt war die "lütte Sail" gar nicht. Es gab von allem reichlich.

Viele Buden, viele Schiffe, viel Wasser (na gut, das hamer ja immer bei uns anne Küste) viel zu essen, viel zu trinken, viele Besucher aus vielen Städten, viel Sonnen schein, viel gute Laune, und natürlich viel Musik. Eine maritime Hochglanz-Windjammer Revue, für deren präzise Abwicklung sich jeder aus der Flotte der Organisatoren samt Helfern gern einen Admiralsstreifen auf den Ärmel hätte nähen dürfen. Aber es gibt ja nun mal nur einen Admiral pro Flotte.

Kapitän von Bord

Der Wetterkapitän schien von der blendenden Stimmung des maritimen Treibens so sehr beeindruckt, dass er seinen blausten Himmel schickte und die Schleusen geschlossen ließ. Die anderen Kapitäne kamen mit ihren schicksten Schiffen, gesegelt von ihren jüngsten Matrosen, gingen an Land und kauften sich holländische Pommes in mexikanischer, portugiesischer, französischer, russischer oder polnischer Sprache.

Geschultes Personal

Die Matrosen blieben an Bord und empfingen die Landratten, passten auf, dass die Jagd nach Souvenirs sich auf das Wesentliche beschränkte,

und sie am Ende des Tages nicht auf die Aussichtsplattform des "Sail City" steigen mussten, um ihr schwimmendes Segelmobil wieder zu finden.

Alles ging seine geregelte Gangway,

und St. Elmo gab seinen Segen von hoch aus den Masten.

Amazing Craze

 

 

Im organisierten Chaos dicht um das Festgelände drückte die Polizei ein blaues Auge bei Falschparkern zu, deutlich gekennzeichnete, ortskundige Helfer ließen nirgends Stress aufkommen, und von den Balkonen des Columbus Centers winkten Hein Mücks aus Bayern und schwenkten Dresdner Gamsbart-Seidel, während an der ehrwürdigen Kaimauer des Alten Hafens schottische Dudelsäcke sich beim Roll nicht unter ihren Rock schauen ließen.   

Aus dem Engeland

Überall ging man freundlich und höflich mit dem Anderen um,

überall konnte man sehr gut auf neuem Pflaster gehen.

Flaggen-Paraden an Land, Zeremonien auf den Seglern, Zeremonien an den Bierbuden,

Schlangen bei den Eisverkäufern, dass man meinen konnte,

der Ölpreis wäre in die Knie gegangen.

Schwitzende Schaulustige vor der Bühne,

lustige T-Rexer schwitzen von der Bühne.

Animierend: Double-O-Soul aus HB

Ein bunt gemischtes und vielfältiges Musikprogramm von nationalen und internationalen Profi- und Semiprofi-Muckern und lokalen Matadoren auf großer, auf kleinen, und ganz ohne Bühne, originales und nachgespieltes Material, Hits aus der Konserve von gut gelaunten DJs, und ab und zu ein singender Wind in den Bändern der Fahnenstangen.

Alles in allem eine absolut gelungene Generalprobe für die „Große Sail“ 2010.

Schlau machen?

Alles in allem eine absolut perfekte Werbung für die Seestadt Bremerhaven.

 


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